Wer wir sind

Wir sind eine unabhängige und überparteiliche Bürgerinitiative, die 1979 unter dem Namen "Berliner Arbeitskreis gegen Tierversuche" gegründet, 1986 in "Tierversuchsgegner Berlin e.V." umbenannt und 1997 auch auf Brandenburg ausgedehnt wurde. Unser Verein ist gemeinnützig und als besonders förderungswürdig anerkannt. Das bedeutet u.a.: Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar und Vermächtnisse sind von der Erbschaftsteuer befreit. Unsere Mitglieder kommen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Jede/r ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Wir arbeiten ausschließlich mit unseren Mitgliedsbeiträgen und Spenden, die unmittelbar in die Vereinsarbeit fließen. Kosten für bezahlte Bürokräfte oder Geschäftsführer entstehen nicht; alle anfallenden Arbeiten werden ehrenamtlich vom Vorstand und von aktiven Mitgliedern in ihrer Freizeit und neben ihrer Berufsarbeit erledigt.
Was wir wollen

Unser Hauptziel ist die Abschaffung aller Tierversuche, aus ethischen, fachlichen (z.B. medizinischen) und sachlichen (z.B. methodenkritischen) Gründen. Wir setzen uns für ein ethisch geprägtes Verhalten gegenüber Tieren und für die Anerkennung ihrer elementaren Lebensrechte ein. Mit dieser Grundeinstellung verstehen wir uns als Teil einer weltweiten Tierrechtsbewegung. Unser Eintreten für die Rechte der Tiere verstehen wir als politische Arbeit im modernen Sinn mit dem Ziel, einen gerechten und gewaltfreien Umgang mit unserer Mitwelt zu erreichen.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir in einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit mit den Schwerpunkten:

  • Aufklärung und Information der Bevölkerung über Tierversuche
  • Bewusstseinsbildung über einen gewaltfreien Umgang mit Tieren
  • Einwirkung auf politischer Ebene (Gesetzgebung und Verwaltung) zur Verbesserung des Tierschutzes


Was wir tun

Wir versuchen auf vielfältige Weise, die Aufmerksamkeit der öffentlichkeit auf unser Anliegen zu lenken und die gesellschaftliche Bereitschaft zur Verbesserung des Tierschutzes zu wecken, beispielsweise durch:

  • Mahnwachen an markanten Stellen des öffentlichen Raumes zu bestimmten Anlässen, insbesondere am Internationalen Tag zur Abschaffung der Versuchstiere (24. April) und am Welttierschutztag (4. Oktober)
  • Informationsstände am Kurfürstendamm oder an anderen Stellen
  • Demonstrationen und Protestaktionen vor Versuchslabors oder zu Tierquälereien wie Tiertransporten, Pelztierzucht usw.
  • Gespräche mit Politikern, insbesondere mit Abgeordneten, die in Ausschüssen mit- arbeiten, die sich mit Tierversuchen befassen
  • Aufdeckung von Mißständen im Tierschutz, z.B. mit Kleinen Anfragen im Parlament durch befreundete Abgeordnete
  • Teilnahme an Sendungen im Funk und Fernsehen zu Tierschutzthemen
  • Verbraucheraufklärung über Tierversuche und auf Tierqualen basierende
    Produkte (Kosmetik, Pelzbekleidung, Eier , Fleisch sonstige Produkte aus nicht artgerechter Tierhaltung) durch Flugblätter, Plakate Inserate usw.
  • Anzeigen und Offene Briefe in Tageszeitungen
  • Leserbriefe an Zeitungen und Zeitschriften sowie kritische Zuschriften nach Radio- und Fernsehsendungen zu Tierschutzthemen