Schweine als Organspender
Gen-Schweine als Organspender für Menschen
Pressemitteilungen berichten über die Erzeugung von Schweinen mit einer gezielten Inaktivierung des α1,3-Galaktosyltransferase-Gens. Dies wird als ein signifikanter Schritt in Richtung Realisierung der Xenotransplantationen bezeichnet. Weltweit beherrschen diese Technik drei Arbeitsgruppen.
Die Münchner Wissenschaftler der Maximilian-Universität berichteten im Jan 2009, dass sie Gen-Schweine erzeugt haben, deren Zellen weniger stark vom menschlichen Abwehrsystem abgestoßen werden. Dadurch wird die Bedeutung des Schweins als Modelltier für die regenerative Medizin und für die biologisch-medizinische Forschung insgesamt erheblich zunehmen.
Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität in München
Wir sagen: Tiere dürfen keine Ersatzteillager für Menschen sein!
Xenotranspantationen sind aus ethischen Gründen generell abzulehnen – und auch medizinisch als sehr fragwürdig einzustufen!
Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler weltweit an verschiedenen Tierarten wie Affen, Schweinen und anderen Tieren Möglichkeiten zu finden, Tier-Organe in den Menschen zu verpflanzen. Nicht allein das Problem der Abstoßung birgt die Gefahr des Scheiterns, sondern auch die Übertragung von Krankheitserregern ist ein großes Problem. Das wird zwar am Rande diskutiert, aber noch lange nicht beherrscht. Tier- und Menschenorgane können auf spezifische Krankheitserreger völlig unterschiedlich reagieren. Zu dem kommt, dass diese Forschung viel Geld verschlingt und es noch vollkommen ungewiss ist, ob sie überhaupt irgendwann beim Menschen angewendet werden kann.
Bei einer Xenotransplantation handelt es sich um die Übertragung von lebens- und funktionstüchtigen Zellen oder Zellverbänden (einschließlich ganzer Organe oder Körperteile) zwischen verschiedenen Spezies.
Quelle: Wikipedia
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