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Hoffnungsvolle Meldung von der Genehmigungsbehörde für Tierversuche
Lesen Sie bitte Auszüge aus unserer am 11.08.06 veröffentlichten Presseerklärung
Darf Prof. Dr. Thiele seine Hirnforschung mit Rhesusaffen an der Charité aus ethischen Gründen nicht durchführen?
Die Genehmigungsbehörde für Tierversuche hat erhebliche ethische Bedenken geäußert!
Tierversuchsgegner bedanken sich bei der Behörde für diese richtungweisende Haltung!
Bereits 1991 hat die Genehmigungshörde in Berlin vergleichbare Versuche mit Affen als ethisch nicht vertretbar abgelehnt. Trotz anderer Zusammensetzung von Leitung und Mitgliedern der Tierversuchskommission, scheint diese Linie jetzt fortgesetzt zu werden..
„Auch, wenn Tierversuche laut Gesetz leider durchgeführt werden dürfen, muss es Grenzen geben. Hier wurde ein Signal gesetzt!“ so Brigitte Jenner, Vorsitzende der Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg.“ „Bereits vor Monaten haben wir über diese geplanten Affenversuche erfahren und sofort die Öffentlichkeit durch Aktionen, Proteste und auch Presseerklärungen informiert“ so Jenner, „wir haben sehr viel Zuspruch aus vielen Teilen der Bevölkerung erhalten. Aber auch in wissenschaftlichen und politischen Kreisen, werden diese Versuche mehr als kritisch gesehen. Über eine so große Resonanz waren wir sehr erstaunt und natürlich außerordentlich erfreut. Hiervor dürfen auch Forscher und wissenschaftliche Einrichtungen die Augen nicht verschließen.“
Wir protestieren so lange, bis eine endgültige Entscheidung gefallen ist.
Themen: Tierversuche, Tierethik, Grundlagenforschung, Hirnforschung
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