Mein Pelz ist mein Leben
Für Ihren Pelzmantel leiden und sterben:
- 40 - 60 Nerze
- 25 - 35 Sumpfbiber (Nutria)
- 45 - 60 Iltise
- 25 - 30 Karakul-Lämmer (für Persianer)
- 15 - 20 Füchse
- 150 - 220 Chinchillas
- 15 - 20 Hunde (für Original "Gaewolf")
VERGAST · ERSCHLAGEN · ERSCHOSSEN über das Leiden und Sterben von Pelztieren
Fallenfang
Wildtiere werden in der Regel mit Fallen gefangen. Fallen sind immer grausam. Die Fallenopfer werden gewöhnlich erst nach bis zu 3 Tagen vom Trapper gefunden und durch Erschlagen, Ersticken oder Erwürgen von ihren Qualen befreit. Um sich zu retten, nagen manche Tiere ihre zerfleischte Pfote oder das Bein ab.
Fallen sind nicht wählerisch: Nur etwa 1/3 der Fallenopfer sind Pelztiere. Für jedes Tier, das der Trapper zu Geld machen kann, sterben ein bis zwei andere mit, die für ihn nur Abfall sind, wie Hunde, verschiedene Vogelarten
usw.
Zuchtfarmen
(jährlich mehr als 40 Millionen Tiere):
Pelzfarmen

Farmhaltung ist keine Alternative. Wildtiere können nicht artgerecht in Käfigen gehalten werden. Ihr Leben in Gefangenschaft ist die Hölle. Allein in Skandinavien gibt es mehr als 11.000 Zuchtfarmen, bis zu 150.000 Tiere leben auf einer skandinavischen Farm. Die Gefahr von Krankheiten und Seuchen ist groß. Es werden Medikamente und Chemikalien eingesetzt.
Beispiel Nerzfarm:
Nerze, die in Freiheit an Ufern mit üppigem Pflanzenfuchs leben, welches ihnen ausreichend Verstecke bietet, werden auf Farmen in winzigen, unstrukturierten Käfigen (Grundfläche 0,25 - 0,3 m2) eingepfercht. In Freiheit erstreckt sich ihr Revier dagegen über 1-4 km2. Bis zu vier Nerze vegetieren in diesen Drahtkäfigen über ihrem eigenen Kot, der in den seltensten Fällen regelmäßig entfernt wird (manchmal nur 2 mal im Jahr).
Die Folgen sind: beißender Gestank, Infektionskrankheiten und Insektenplagen. Eine Qual für das sauberkeitsliebende, einzelgängerische und mit empfindlichem Geruchssinn ausgestattete Wassertier Nerz. Die Tiere leiden unter Kannibalismus, Fellbeißerei, Seuchen und Stereotypien. Der Futterbrei, mit konservierenden Chemikalien und Säuren versetzt, wird auf den Käfig geklatscht. Eine gute Fellqualität ist schon lange kein Garant für hohes Wohlbefinden der Tiere. Im Gegenteil:
Bei der Mutationszucht zur Erlangung besonderer Fellfarben werden Mißbildungen billigend in Kauf genommen.. "Hedlund-White"-Nerze z.B. sind völlig taub.
Tierquälerei auf den Farmen ist Routine:
Pelztierzucht in Käfigen ist Tierquälerei. Immer mehr Wissenschaftler schließen sich dieser Meinung der Tierschützer an. Die Deutsche Tierärzteschaft, die Ethologische Gesellschaft (Ethologie =Verhaltensforschung), und weitere Wissenschaftsorganiationen haben deutliche Stellungnahmen abgegeben.
Der Tod der Pelztiere ist eine Erlösung, der Endpunkt einer durch und durch jämmerlichen Existenz. Aber die letzte Stunde des Pelztierdaseins wird meist zu einem Höhepunkt von Angst und Qual.
Damit das Fell bei der Tötung nicht mit Kot oder Urin beschmutzt wird, bekommen die Tiere ein bis zwei Tage vorher kein Futter mehr. Nerze sterben durch Vergasung, Genickbruch und Injektion (bei schlecht gesetzter Injektion ein qualvoller Tod). Bei der Vergasung, die häufigste Tötungsmethode, werden
z. B. Auspuffabgase in eine Kiste geleitet, in die die Tiere hinein geworfen werden. Bis zur Bewußtlosigkeit dauert es über 2 Minuten. Die Nerze sind stark erregt, schreien, winseln, kratzen an den Wänden der Kiste. Sie versuchen dem Tod zu entkommen. Vergebens!
Können Sie jetzt noch einen Pelzmantel tragen?
Das Deutsche Pelz Institut hat versucht die Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg wegen des o. a. Textes in einem Flugblatt zu verklagen.
Lesen Sie bitte die richterliche Entscheidung in dem Artikel "Die Klage des Deutschen Pelz Institutes" !